Verbraucherschützer kritisieren Preispolitik der Bahn

Der Verbraucher Zentrale Bundesverband (VZBV) hat nach eigenen Angaben zwischen Juni 2024 und April 2026 nach eigenen Angaben täglich die günstigsten Direktverbindungen zwischen Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt untersucht. Ergebnis bei rund 289.000 Abfragen: An 76 Prozent der Erhebungstage kostete das günstigste verfügbare Super-Sparpreis-Ticket mehr als das jeweils auf der DB-Website beworbene Angebot. Nur an knapp jedem vierten Tag habe der beobachtete Preis der Werbung entsprochen oder sei niedriger ausgefallen. Die Deutsche Bahn kritisiert die Erhebung, weil zum Beispiel nur Abfahrten zwischen 7 und 19 Uhr betrachtet wurden – und auch nur Tickets für die 2. Klasse. Zudem entspräche eine tagesaktuelle Preisbetrachtung nicht den tatsächlichen Buchungsgewohnheiten der Kunden, die sich oft Wochen oder gar Monate im Voraus die günstigen Tickets sicherten. Reisevor9