Bayern und Baden-Württemberg wollen auch nach dem Jahr 2030 ihre späten Sommerferien-Termine behalten und sich auf keine neue Verteilung zwischen den Bundesländern einlassen. Damit blockieren die beiden Länder laut Rheinischer Post eine Einigung über die künftige Sommerferien-Regelung. Bayern und Baden-Württemberg verteidigen ihre Haltung mit den längeren Pfingstferien, die sie im Jahreslauf verankert haben. Ein genügend langer Abstand zwischen den Pfingst- und Sommerferien sei wichtig, „um einen ausreichenden Lern- und Prüfungszeitraum vor dem Ende des Schuljahres zu ermöglichen“, so das bayerische Kultusministerium. Die bisherigen Termine sind nur bis 2030 festgelegt. Die schulfreie Zeit beginnt in den Ländern immer leicht versetzt, und alle wechseln sich mit dem mal früheren, mal späteren Start ab. Nur die beiden Süd-Länder machen dabei fast schon traditionell nicht mit und beharren in der Kultusministerkonferenz auf ihren Sonderstatus.