PR-Tipp des Monats

Corona aktuell: Sollen wir wieder „Presse“-reisen?

Zugegeben, eher eine rhetorische Frage! Denn ja, bitte lasst uns wieder „Presse“-reisen. Schließlich ist die Pressereise das Sahnehäubchen der Tourismus-Kommunikation, wenn es um die reale Vermittlung von Reiseerlebnissen geht. Also auch ein Gebot der Zeit.

Von Rainer Schwarz

Eines vorweg: bitte keine Pressereise um jeden Preis. In vorderster Linie steht der Schutz der Menschen im Rahmen der gesetzlichen Corona-Verordnungen. Punkt.

Darum herum gibt es allerdings viel zu sagen und zu vermitteln.

Deshalb rücken wir doch am besten gleich das Thema der Zeit in den Mittelpunkt und zeigen, wie wir unterwegs sein können, dabei sorgsam miteinander umgehen und dennoch Freude und Lust auf Urlaub wecken.

Welche Vorkehrungen haben die Regionen und Destinationen, deren Leistungspartner und Hotels getroffen? Wie ist es, mit Maske begrüßt zu werden? Wie funktioniert es in der Bahn oder im Flieger wirklich?

Doch vor allem: Wie fühlen sich die zurückgewonnenen Freiheiten an, wieder reisen zu können? Endlich wieder Urlaub, was macht das mit den Gästen? Gerade jetzt, wenn sich die Reiserestriktionen weiter lockern.

Das sind die Themen, die Medien und Journalist*Innen interessieren und die Leser*Innen sowieso. Und noch eines kommt hinzu: Der Auftrag der PR ist eben auch zu informieren, sachlich und kompetent. Hier sind wir als Öffentlichkeitsarbeiter*Innen in der Verantwortung.

In diesem Sinne,

Rainer Schwarz

www.rsps.de

 

Mai: Gute Kommunikation beginnt mit nachfragen beim Gast

Manchmal bin ich davon überzeugt, dass ich eh schon alles weiß. Meine Gäste lieben die Berge oder die See, oder den Wald, das Wandern … Also, wo liegt das Problem? Ist doch alles gut?!

Sagen wir eher: Wo liegt die Chance? Darin, sich zu differenzieren in der Vielfältigkeit der Angebote und Botschaften; gerade jetzt, in einer Zeit, in der sich alle aufmachen, um von sich zu reden, dann doch lieber den Gast ansprechen und wirklich erreichen.

Doch wie geht das? Ganz einfach, indem wir Fragen stellen. Wenn wir die Eigenwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung paaren, entstehen daraus wahre Kommunikations-Perlen.

Ein Beispiel: Wenn ein Gast sagt, „ich liebe die Berge“, dann geht ein Bild in mir auf und wir könnten sagen: „Yeah, Berge, die haben wir, alles klar – läuft!“ Wenn ich ihn dann allerdings frage: „Beschreib doch mal genauer bitte“ Dann erhalte ich eventuell Antworten wie: Geborgenheit, Durchatmen, Ruhe, Kick am Klettern, Hüttengaudi, Skifahren, Sonnenaufgang auf dem Gipfel, frische Luft, so nah am Himmel wie nie, und, und, und …

Wir bekommen also exakt die Kommunikationsanker, mit denen wir unsere Botschaften so ausrichten können, dass sie mein Hotel- oder Destinationsangebot mit den Bedürfniswelten der Gäste verbinden. Dabei gibt es meistens nicht nur eine Welt, auch wenn wir sie uns manchmal als eine Welt wünschen.
Lohnt es sich, dafür Fragen zu stellen? Ja, unbedingt!

PS: „Wer Fragen stellt, der führt“, sagt schon eine alte Weisheit. Wir sagen immer: Fragen finden Worte für meine Orte! In diesem Sinne,

Rainer Schwarz

www.rsps.de

Über den Autor

Rainer Schwarz ist PR-Experte, Wirtschaftsmediator (Steinbeis University), Begleiter für Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz (ICL) und Begleitender Seelsorger (ICL). Er führt zusammen mit Dr. Anja Baumeister die RSPS Agentur für Kommunikation GmbH in Tübingen. Die Agentur kommuniziert für Destinationen und Hotels. Hauptexpertise: PR-Strategie, Pressearbeit, Pressereisen und Social Media. Hauptanliegen: den genetischen Code transportieren, das, was Gäste am Gastgeber lieben. Für mehr Nachfrage, Imagebildung und Interaktionen. Die RSPS Mission: Vertrauen kommunizieren, Menschen begeistern, Gäste gewinnen. Seit 1998. www.rsps.de