Klimabilanz: August war zu nass, zu kühl und zu dunkel

Laut einer Auswertung der 2000 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war der August in diesem Jahr zu verregnet, zu kühl und zu dunkel. So lag der Temperaturdurchschnitt mit gemessenen 16,4 Grad Celsius um 0,1 Grad unter dem Wert der gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die negative Abweichung 1,6 Grad Celsius. Einen so kühlen August gab es zuletzt 2014. Auch verzeichneten die Klimaforscher mit etwa 100 Litern pro Quadratmeter rund 30 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 (77 l/qm), gemessen an der wärmeren Periode von 1991 bis 2020 lag dieser Wert bei rund 28 Prozent mehr Niederschlag. Und werden sonst im August deutschlandweit rund 200 Sonnenstunden gemessen, wurde dieser Wert mit 155 Stunden um 30 Prozent unterboten. Am häufigsten schien die Sonne mit 210 Stunden auf Rügen und in Vorpommern. DWD

(01.09.21)