TUIfly: Joint Venture mit Niki geplatzt. Air Berlin beantragt Prüfung auf Landesbürgschaften

Der Deal für einen neuen großen Ferienflieger der TUI Group gemeinsam Etihad ist geplatzt. Es wird also keine zusammengeführte Airline von TUIfly- und Niki-Flugzeugen geben. Wegen der Überkapazitäten in Deutschland hält TUI-Vorstand Sebastian Ebel eine neue, starke europäische Touristik-Airline jedoch auch weiterhin für sinnvoll – und zeigt sich offen für neue Kooperationen. Die Neupositionierung von TUIfly werde man nun vorerst allein vorantreiben. In noch schwerere Turbulenzen also ohnehin schon kommt durch den gescheiterten Abschluss Air Berlin: Niki ist eine Beteiligungsgesellschaft und sollte wesentlicher Bestandteil des neuen Ferienfliegers werden. Wie dramatisch die Lage ist, zeigt die Tatsache, dass Air Berlin bei den Landesregierungen von Berlin und Nordrhein-Westfalen Anfragen auf Prüfung einer Landesbürgschaft gestellt hat. (9.6.17)