TUI Cruises: Schlechtes Zeugnis für erste Kreuzfahrt für Schwule und Lesben

Die erste „Rainbow Cruise“ von TUI Cruises hat viele der überwiegend schwulen Passagiere scheinbar nicht überzeugt. Laut einer Analyse des Journalisten Jürgen Drensek fiel schon das Marketing mit den zwei „Muskel-Matrosen“ beim Großteil der Zielgruppe durch. Als sich die Fahrt dann nicht verkaufte und die TUI die letzten 300 Plätze für „jedermann“ zur Buchung frei gab, fühlten sich viele Passagiere endgültig auf dem falschen Dampfer. Erst recht, weil am Ende die Frühbucherrabatte teurer kamen als die Last-Minute-Buchungen. Auch habe es „in der Vorbereitung dieser Tour an allen Ecken und Kanten geknirscht“, urteilt Drensek. So hätten viele Stewards scheinbar so mit ihren Vorurteilen gegenüber den Gästen zu kämpfen gehabt, dass der Service „deutlich unter dem gewohnten Schiffs-Standard” zurückgeblieben sei. Die Kasse hat für TUI Cruises dennoch gestimmt: Die Bars hatten trotz AI fünfmal so viel Umsatz, wie auf einer normalen Reise. ZUR ANALYSE