IGA Berlin: Bis Oktober rund zwei Millionen Besucher und 9000 Reisebusse erwartet

Foto: Dominik Butzmann

Als urbane grüne Innovation eröffnet zu Ostern die Internationale Garten Ausstellung (IGA) in Berlin. In nur zwei Jahren wurde das Gelände an der östlichen Peripherie der Hauptstadt als Stadtentwicklungsprojekt mit 130 Millionen Euro realisiert. Mit der Verdoppelung der Fläche der „Gärten der Welt“ als Herzstück und zusätzlichen Attraktionen wie der ersten Kabinen-Seilbahn Berlins, die pro Stunde 3000 Gäste transportieren kann, ist vor einer der größten Plattenbau-Siedlungen Europas ein Naherholungsgebiet mit Vorzeige-Charakter entstanden. Dazu gehört die U-Bahn-Anbindung vom Alexanderplatz in 25 Minuten. An 186 Tagen will die IGA unter dem Motto „Ein Mehr aus Farben“ mit 8000 Veranstaltungen ein Garten-Festival sein und laut Geschäftsführerin Katharina Lohmann „internationale Gartenkunst, grüne Lebenskultur, Architektur, Naturerlebnisse, Umweltbildung auf dem IGA-Campus sowie Kunst und Kultur für jedermann erlebbar machen“. Eine Freilicht-Bühne bietet Platz für 5000 Zuschauer. Erwartet werden bis zum 15. Oktober über zwei Millionen Gäste und rund 9000 Reisebusse. Nach der IGA bleiben den Berlinern 85 Prozent der baulichen Maßnahmen wie Aussichtsturm Wolkenhain, Tropenhalle und Arche-Park erhalten.