Flughafen Frankfurt: Erste Verteidigungslinie gegen Viren aus aller Welt

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Bundesgesundheitsminister Gröhe hat den Flughafen Frankfurt besucht und sich über Maßnahmen zum Schutz vor der Einschleppung ansteckender Krankheiten informiert. Ab der Mainmetropole werden 140 Ziele außer halb Europas angeflogen.

Das Max-Planck-Institut schätzt daher das Risiko, dass Fluggäste aus anderen Erdteilen ansteckende Krankheiten über den Flughafen mitbringen könnten, als besonders ernstzunehmend ein. Man sei daher „nicht nur ein Umsteigeplatz für jährlich 60 Millionen Fluggäste, sondern auch erste deutsche Verteidigungslinie gegen Viren und Bakterien aus aller Welt“, sagt Fraport-Vorstandsmitglied Michael Müller.

Der medizinischen Dienste des Flughafens und das Gesundheitsamt Frankfurt arbeiteten seit Jahrzehnten zusammen und hätten verschiedene Szenarien entwickelt. In den vergangenen 15 Jahren ging vor allem von der SARS-Pandemie (2002), der Schweinegrippe (2009), Ebola (2014) und dem Lassafieber erhöhte Ansteckungsgefahr aus.