WIRBEL UM BANNERWERBUNG IN BAYERN: STEUERSATZ VON 15 PROZENT

In den Augen einiger bayerischer Finanzbeamter sollen Werbungtreibende jetzt Steuern von Google und Facebook eintreiben und an den deutschen Fiskus abführen. Finanzbeamte forderten bereits mehrfach entsprechende Abgaben – zum Teil für Jahre im Nachhinein. Begründet wird das mit einem Steuerabzugs- und Veranlagungsverfahren nach §§ 50 und 50a des Einkommensteuergesetzes (EStG). Diese teils recht krude Gesetzesauslegung wird derzeit durch das Bundesfinanzministerium und das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) geprüft. Sollte Ihnen also ein solcher Bescheid im Freistaat ins Haus flattern, heißt es: Widerspruch einlegen. INTERNETWORLD