Wanderverband fordert mehr Unterstützung durch Bundespolitik

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow auf dem Deutschen Wandertag in Eisenach. Foto: DWV

Der Deutsche Wanderverband (DWV) fordert in einer Resolution mehr Unterstützung durch die Bundespolitik. Unter anderem wünscht sich der Verband eine mit den notwendigen finanziellen Ressourcen ausgestattete zentrale Koordinierungsstelle auf Bundesebene für das Thema Wandern. Außerdem will der DWV das Thema in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur integriert sehen. Es sei weiter „höchste Zeit, dass den Wandervereinen wenigstens ein Teil ihrer finanziellen Aufwendungen für die Wegearbeit aus staatlichen Mitteln erstattet werde“, meint Ute Dicks, Geschäftsführerin des Wanderverbandes. Andernfalls sei die hohe Qualität der touristischen Infrastruktur, ein hohes Gut für den Deutschlandtourismus, nicht zu halten. Seit 1883 vertritt der DWV gegenüber Politik und Behörden die Interessen seiner heute 600.000 Mitglieder und hat als Dachverband von rund 60 landesweiten Wanderorganisationen Initiativen wie das Schulwandern, die Draußenschulen, das Gesundheitswandern und die Ausbildung von Wanderführern ins Leben gerufen. (20.8.17)