TOURISMUSANLYSE 2019: MIT SENIOREN DIE ZUKUNFT PLANEN

Fast zwei Drittel der Bevölkerung sind 2018 verreist. Insgesamt steigerte sich der Anteil der Bundesbürger, die verreist sind, um 4 Prozentpunkte auf 62 Prozent. Dies und mehr geht aus der 35. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der repräsentativ rund 3.000 Bundesbürger ab 14 Jahren in persönlichen Befragungen nach ihrem Urlaubsverhalten 2018, ihren Reiseabsichten für 2019 sowie ihren Urlaubswünschen befragt wurden. Besonders stark zugenommen hat die Reiseintensität innerhalb der Gruppe der 65- bis 74-Jährigen. Verreiste 2017 „nur“ jeder Zweite von ihnen (50%), waren es 2018 bereits fast zwei von drei (61%). Was man hier sehe, sei „eine Revolution auf leisen Sohlen“, sagt Professor Dr. Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. „Wer seine Destination ohne die Senioren plant, plant an der Zukunft vorbei.“ Das beliebteste Inlandsziel: Mecklenburg-Vorpommern. Die Reisedauer des Haupturlaubs sank weiter auf durchschnittlich 12,7 Tage. Und trotz des nächsten Rekordjahrs verbrachten weniger Bundesbürger ihren Haupturlaub in Deutschland. Mindestens jeder fünfte wird laut der Studie auch 2019 innerhalb Deutschlands verreisen. TOURISMUSANALYSE