Terrorangst: Kratzer im Deutschland-Image und Gewöhnungseffekt an Lage

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Die Terroranschläge in Deutschland und die veränderte Sicherheitslage in Europa haben auch dem Image Deutschlands als Reiseland Kratzer zugefügt, sagte Petra Hedorfer auf dem fvw-Kongress. Das Abrutschen um 31 Plätze im Sicherheitsranking des Weltwirtschaftsforums sei „ein international wahrgenommener Fakt“, so Hedorfer. Moderiert von fvw-Herausgeberin Marliese Kalthoff nahm das Thema Sicherheit denn auch eine zentrale Rolle in der Diskussionsrunde der Deutschlandtouristiker ein, an der auch by.TM-Geschäftsführer Jens Huwald und Josef Sommer, Chef der Köln Tourismus GmbH, dabei waren. Huwald argumentierte, dass die Bevölkerung Europas jedoch „auch ein Stückweit gelernt hat, mit Anschlags- und Bedrohungsszenarien umzugehen“. Das klinge angesichts echter Opfer zwar schlimm, sei aber belegbar. Huwald führte an, „dass nach den kürzlichen Anschlägen von Barcelona keine Rückgänge bei den Buchungen mehr in deutschen Großstädten auszumachen waren”. Und Josef Sommer ergänzte: „Nach den Anschlägen von Paris Ende 2015 gab es noch erkennbare Buchungsdellen.” (22.9.17)