Spurensuche: Absturz von Unister-Chef Thomas Wagner war vielleicht kein Unfall

In die Aufarbeitung der Todesumstände von Unister-Gründer Thomas Wagner kommt Bewegung. In Slowenien ist das bisher verschwundene Höhenruder des Kleinflugzeugs drei Monate nach dem Absturz aufgetaucht. Das slowenische Militär entdeckte es mit einer Drohne. Es gebe Hinweise auf Fremdeinwirkung. Die Meldung ist Wasser auf die Mühlen all jener, die nicht an einen Unfall glauben. Luftfahrexperten hatten ohnehin bereits betont, dass so ein wichtiges Instrument nicht einfach vom Flugzeug abbricht. Merkwürdig auch: die Passagiere verbrannten bis zur Unkenntlichkeit – der Rucksack von Thomas Wagner mit Bargeld und Unterlagen aber blieb unversehrt. LEIPZIGER VOLKSZEITUNG