SCHWEIZER PROFESSOREN RÜTTELN AN DEN GRUNDFESTEN DER DMO

Demnächst wird die Universität St. Gallen erneut das Schweizer­-Jahrbuch für Tourismus veröffentlichen. In zehn provakanten Thesen stellen zwei Professoren darin die Möglichkeiten des heutigen Destinationsmarketings infrage. Dass Tourismusorganisationen mithilfe von kommunikativen Maßnahmen jemals Gäste in eine Region geholt hätten, bezweifeln sie. Auch der Zusammenschluss kleinerer Einheiten zu größeren DMOs sei ein Irrweg. Statt nach immer mehr Reichweite zu gieren und sinnlose Influencer-Kampagnen loszutreten, sollte in Zukunft weniger Marketing-Firlefanz den Alltag bestimmen. Stattdessen sollten sich DMOs für mehr Leistung für den Gast und Unterstützung ihrer Leistungsträger einsetzen. ZEHN THESEN