Sachsen: Festung Königstein für EU-Museumspreis nominiert

Foto: Frank Lochau, procopter

Die Festung Königstein ist für ihre 2015 begonnene interaktive Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“ für den Europäischen Museumspreis 2017 nominiert worden. Die Schau vermittelt in 33 Räumen die 800-jährige wechselvolle Geschichte des legendären ostdeutschen Tafelberges. 440.000 Besucher haben die Ausstellung bislang gesehen. Die Nominierung würdige „die intensive wissenschaftliche Arbeit, die hier in den letzten drei Jahrzehnten in die Verwirklichung der Ausstellung investiert wurde“, freut sich Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein. Einmal im Jahr zeichnet das Europäische Museumsforum (EMF) herausragende neue oder modernisierte Museen mit dem Preis aus. Das EMF ist eine Non-Profit-Organisation unter Schirmherrschaft des Europarates. 2017 wird der Preis zum 40. Mal verliehen. 46 Museen aus 24 Ländern sind nominiert