Regionen allem in allem zufrieden mit Technologie-Anbietern

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Im Großen und Ganzen sind die deutschen Tourismusorganisationen zufrieden mit dem, was die Technologieanbieter leisten. „Die Onlinesysteme erleichtern unsere alltäglichen Aktivitäten und sind nicht mehr wegzudenken.

Veränderte Marktanforderungen werden aber noch mehr maßgeschneiderte technologische Lösungen erfordern“, sagt etwa Axel Biermann, Chef der Ruhr Tourismus GmbH (RTG). Aktuell arbeitet die RTG an der Entwicklung eines Kunden-Log-in auf der Webseite der Ruhr.Topcard. Hierüber sollen Inhaber unterjährig ihre Nutzungen aufrufen können. Die Integration weiterer Funktionen wie Bewertungsmöglichkeiten, Push-Nachrichten oder die Umkreissuche würden aktuell geprüft.

Auch Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland (TZS), sieht „eine Vielzahl von technischen Dienstleistungen, die unsere Arbeit in den vergangenen Jahren positiv beeinflusst haben“ und nennt insbesondere die technische Umsetzung der Saarland Card als All-inclusive-Kartenmodell, das landesweite Onlinebuchungssystem inklusive der Integration von TrustYOU und Schnittstellen zu OTA’s.

Der Trend geht laut Grauvogel „zu Sprachassistenten und KI“. Kritik gibt es aber auch: Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer der Spessart Tourismus und Marketing GmbH, wünscht sich „mehr einheitliche Datenformate, die auf verschiedenen Kanälen ausgespielt werden können“. Schließlich sei es Aufgabe der Destination, strukturierten Daten vorzuhalten.