Pauschalreisegesetz: Auch Busbranche sitzt in Brüssel mit am Tisch

Auch die Busbranche macht über den Internationalen Bustouristik-Verband (RDA) Druck auf Brüssel in Sachen Pauschalreisegesetz. So nahm Sandra van de Walle, Leiterin der RDA-Vertretung in Brüssel, am letzten EU-Experten-Treffen in diesem Jahr teil. Themen waren Insolvenzschutz, Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen im Online-Geschäft sowie die Arbeit der UNWTO (United Nations World Tourism Organisation) zur Schaffung eines internationalen Tourismusabkommens, das einen Annex zur EU-Richtlinie enthalten soll. Beim Thema Insolvenzabsicherung wurde besprochen, dass Reisende nur mit einer Kontaktstelle korrespondieren sollen, welche dann für alle Ansprüche und Reklamationen zuständig ist. Bei der Abgrenzung zwischen Pauschalreisen und verbundenen Reiseleistungen hat die Kommission betont, dass es hier auf die Darstellung ankommt – also die Art und Weise, wie Veranstalter und Reisebüro dem Kunden das Angebot vermitteln. Die Verhandlungen über ein internationales Tourismusabkommen mit der UNWTO beginnen 2017.