Ostesee: Rettungsschwimmer setzen Drohnen ein

drone ostsee

In Not geratene Badegäste können ab dieser Woche in der Ostsee auch mithilfe von speziellen Drohnen gerettet werden.

Mecklenburg-Vorpommern setzt nach einem Test im vergangenen Sommer mit Beginn der Badesaison als erstes deutsches Küstenland die neuen Helfer ein. Die Drohnen sind an 14 Badestränden an der Ostsee sowie an vier Binnenseen im Einsatz. Von Land aus gesteuert, werfen die bis zu 85 km/h schnellen Fluggeräte Rettungsschläuche über den Schwimmern ab.

Die Drohnen sollen dabei keine Rettungsschwimmer ersetzen, sondern deren Arbeit unterstützen. Sie kommen etwa zum Einsatz, wenn die Wellen- und Strömungssituation auch das Leben der Retter gefährden könnte, oder wenn ein Schwimmer schon so weit abgetrieben ist, dass die Drohne ihn viel schneller erreichen kann als ein Mensch.