Open Data: Touristischer Knowledge Graph als Ziel?

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Florian Bauhuber von Tourismuszukunft hat auf der Outdooractive Conference für einen touristischen Knowledge Graph geworben. Dieser sollte in einer Cloud alles relevante Wissen der Akteure bündeln und im Sinne von Open Data von allen ausgelesen werden können. Themen wie zum Beispiel die Nordsee oder Neuschwanstein, über die viele schreiben, würde das System automatisch als Content desselben Themas klassifizieren. Heute sei ein Nebeneinanderher an Informationen der Normalzustand. Und für Bauhuber das Schlimmste: „Viele meinen sogar, die Lösung zu mehr Sichtbarkeit wäre, ihren Content den großen Plattformen zu schenken“. Dabei seien „gerade offene Lizenzen eine Chance, die Macht der Großen zu brechen“, meint Bauhuber. Dass das Öffnen der eigenen Daten unter Creative Common-Lizenzen – am besten CC0 –nachteilhaft für die eigenen SEO-Bemühungen sein könnte, verneinte Bauhuber. Referent Wolfgang Ksoll (Viderum GmbH) sprang ihm bei: „Wenn Destinationen wirklich den Gast in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen würden, führt an Open Data kein Weg vorbei. Nur, wenn Daten offen fließen, können sich Gäste ja wirklich gut informieren. Am Ende ist also guter Content der Schlüssel zur Sichtbarkeit.“