Online-Vertrieb für DMOs wichtige Datenquelle

DMOs sollten sich „keinesfalls aus dem Bereich Online-Vertrieb zurückziehen“, meint Bastian Kneissl, Leiter der Fachgruppe Travel & Tourism des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. und Gründer des CRM- und Technologieanbieters Mountlytics. Dass ein Großteil der Buchungen in den Destinationen inzwischen ohne Beteiligung der DMOs erfolge, hält er „für hochproblematisch”. „Die Tourismusorganisationen verlieren so immer mehr die Möglichkeit,  sich relevante Daten über ihre eigenen Kunden zu besorgen“, sagte Kneissl auf dem Deutschen Tourismustag vergangene Woche in Bonn. Statt immer mehr über Dritte wie Facebook mit den eigenen Gästen zu kommunizieren, sollten DMOs endlich alles daransetzen, an gute Daten zu gelangen „und wieder direkt mit den Urlaubern in Kontakt zu treten”. Möglichkeiten, an gute Daten zu kommen, gäbe es schließlich. Konkret nannte Kneissl Daten, die Destinationen über das Tomas-Reservierungssystem, Regiondo und Bookingkit sowie über Gästekarten erhielten. „Diese gilt es sauber in ein System zu bringen und endlich damit zu arbeiten“, so Kneissl.