Nordsee: Strandgebühr in Wangerland rechtswidrig

Eintrittsgebühren für zwei Strände an der niedersächsischen Nordseeküste sind rechtswidrig: Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Damit müssen nun auch andere Gemeinden an den deutschen Küsten prüfen, ob die von ihnen erhobenen Strandgebühren möglicherweise gegen geltendes Recht verstoßen. Die Tatsache, dass eine Gemeinde den Strand sauber hält und regelmäßig neuen Sand aufschüttet, reicht als Begründung nicht aus, um eine Eintrittsgebühr zu erheben, so die Richter. Dies sei nur an solchen Abschnitten rechtens, an denen die Gemeinde etwa mit Kiosken, Umkleidekabinen und Toiletten für eine höhere Badequalität sorge. SPON