Gay Travel Index: Deutschland rutscht erstmals als Top 20

Für schwule und lesbische Touristen ist Deutschland als Reiseland seit Jahren beliebt. Trotzdem ist die BRD im Gay Travel Index kürzlich erstmals aus den Top 20 der „most homo-friendly countries” herausgefallen und rangiert nun auf Platz 22. Viele Regionen – vor allem die Großstädte – sind sich dieser reiseaffinen und oft kaufkräftigen Zielgruppe inzwischen bewusst. Der durchschnittliche Gast gibt hier zwischen 1500 und 2500 Euro pro Reise aus. Die DZT stellt Deutschland als offenes und vielfältiges Reiseland im LGBT-Segment dar. Am beliebtesten ist Deutschland bei LGBT-Urlaubern aus Großbritannien, Spanien und Frankreich. Berlin zählt neben New York und Barcelona zu den angesagtesten internationalen Städten der Szene. Knapp die Hälfte der europäischen Kunden legt Wert auf ein schwulenfreundliches Hotel, so eine Reiseveranstalter-Umfrage von Global Communication Experts und Pangaeanetwork. Angebote von auf Gay-Travel spezialisierten Veranstaltern werden von Spaniern (62 %) und Franzosen (55 %) besonders häufig nachgefragt. Mittlerweile bieten aber auch deutsche Veranstalter wie Dertour spezielle Produktlinien an. GAY TRAVEL INDEX