Deutsche Bahn testet ersten autonom fahrenden Busliniendienst

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Die Deutsche Bahn (DB) hat ein neues Testfeld für autonome Busverkehre vorgestellt. Auf dem Gelände des Euref-Campus in Berlin-Schöneberg erprobt die Bahn gemeinsam mit dem Forschungszentrum InnoZ in den kommenden Monaten einen autonomen Buslinienbetrieb mit dem Prototyp des Startups Local Motors. Bereits seit Oktober läuft ein ähnlicher Test in Leipzig. In beiden Fällen können Mitarbeiter die Buslinien im Alltag nutzen. So soll der Betrieb unter möglichst realen Bedingungen getestet werden. „Autonome Fahrzeuge werden den Mobilitätsmarkt revolutionieren, weil Kunden damit öffentliche Verkehre genau dann nutzen können, wenn sie das Angebot brauchen“, ist sich Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube sicher. Autonomes Fahren ist Teil des Digitalisierungs-Prozesses bei der Bahn, der in drei Feldern angegangen wird: An der Kundenschnittstelle, bei allen unterstützenden internen Prozessen sowie bei der Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle. Dafür investiert das Unternehmen bis 2018 rund eine Milliarde Euro und hält zusätzlich 50 Millionen Euro zur Startup-Förderung bereit.