Campingplätze: 42 Prozent Plus in den letzten zehn Jahren

Deutschlands Campingplätze

Deutschlands Campingplätze haben 2017 erstmals mehr als 31 Millionen gebuchte Übernachtungen gemeldet.

Damit stieg die Zahl der Übernachtungen auf den bundesweit 2954 Plätzen in den vergangenen zehn Jahren um 42 Prozent. Das hat eine Auswertung des Reiseportals www.camping.info ergeben, das mit 43 Millionen Seitenaufrufen und mehr als 22.700 eingetragenen Campingplätzen zu den führenden europäischen Informationsquellen für Campingurlaube gehört. Dass dieser positive Trend weitergeht, zeigt sich unter anderem in der Anzahl der angemeldeten Reisemobile. Im Vorjahr waren 486.893 Fahrzeuge angemeldet – 17 Prozent mehr als noch 2016.

Das Camping-Bundesland Nummer eins ist Bayern mit 5,6 Millionen Nächtigungen, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (4,6 Mio.) und Niedersachen (4,4 Mio.) 89 Prozent der Campinggäste auf den heimischen Anlagen stammt dabei aus Deutschland. Auch die Motive für einen Campingurlaub hat die Umfrage ermittelt: 26 Prozent geben die örtliche Flexibilität als Hauptgrund an. Danach folgen: günstig (20 %), flexibler als Hotelurlaub (17 %) und ein eigenes Bett (16 %).