Bad Kissingen: Wieder 1,6 Millionen Übernachtungen – trotz immer weniger Betten

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Bad Kissingen hat 2017 zum vierten Mal in Folge mehr als 1,6 Millionen Übernachtungen gezählt und zum zweiten Mal in Folge die Zahl von 250.000 Gästeanreisen geknackt. „Die Zahlen bestätigen den positiven Trend der letzten Jahre und zeigen, dass wir mit unserem Vermarktungskonzept auf dem richtigen Weg sind“, sagt Frank Oette, Kurdirektor und Geschäftsführer der Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH. Der Trend gehe wie im gesamten Deutschlandtourismus hin zu häufigeren, dafür kürzeren Reisen. In Bad Kissingen lag die Aufenthaltsdauer 2017 bei 6,32 Tagen, 2016 bei 6,4 Tagen und 2015 bei 6,5 Tagen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Versicherungsgästen betrug allerdings 26,98 Tage, während Tagungs- und Seminargäste nur 2,87 Tage blieben. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Anzahl der Unterkunftsbetriebe im Staatsbad um knapp 52 Prozent von ehemals 355 auf 171 zurückgegangen. In diesem Zusammenhang hat sich die Anzahl der Betten um nahezu 30 Prozent von 9.631 auf 6.893 Betten reduziert. Steigende Gästezahlen und eine sinkende Zahl an Unterkunftsmöglichkeiten böten laut Staatsbad „für Hotelinvestoren ein erfolgversprechendes Umfeld für Investitionen und Anlageprojekte“.