5000 Bürger erheben Einwände gegen Fehmarnbelt-Pläne

Wenn heute die Frist für öffentliche Stellungnahmen zur Fehmarnbeltquerung abläuft, werden der Planfeststellungsbehörde mehr als 5000 Einwendungen von Bürgerseite vorliegen. „Dass trotz der Ferienzeit so viele Menschen Widerspruch einlegen, unterstreicht die geringe Akzeptanz des Vorhabens in der Bevölkerung“, meint NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der Naturschutzbund wiederholt seine Kritik an der Landesregierung Schleswig-Holsteins, sich viel zu sehr nach den Interessen des dänischen Vorhabenträgers zu richten. Die einwandfrei funktionierende und in Bezug auf den tatsächlichen Verkehrsbedarf völlig ausreichende Alternative von Hamburg über Jütland und die Storebelt-Brücke werde „absichtlich aus dem Verfahren herausgehalten“. Auch die Erkenntnisse über Auswirkungen des geplanten Absenktunnels auf streng geschützte Schweinswale oder die Sedimentverdriftung durch die Abbaggerung von 30 Millionen Kubikmetern Meeresboden seien „nach wie vor unzureichend“, so der NABU.